Seminare

 

Mittwoch, 12. Oktober 2022

09:30–10:30

Vaginismus – Der einfache Weg zur Lösung
AG Sexualmedizin des BVF e.V.


Ziel: Das Seminar soll Diagnose und Therapie des Vaginismus erleichtern

Methodik: Anhand von Fallbeispielen soll interaktiv die Herangehensweise an das Thema Vaginismus und seine Differenzialdiagnosen besprochen werden. Schwerpunkt des Seminars soll hierbei auf der Therapie des Vaginismus liegen.

Seminarleitung:
Roswitha Engel-Széchényi, Stuttgart
Dietmar Richter, Bad Säckingen

09:30–10:30

Unter Sicht operieren – Der Ultraschall im OP-Saal
AG für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. (AWOgyn)


Inhalt: Tipps und Tricks zur Nutzung der Technik, ihre Limitationen und Kontraindikationen.

Methodik: Dabei soll der Teilnehmer/in von den Einstelltechniken über die Vermessung von Schnittgrenzen bis hin zu den unterschiedlichen Formen der Präparatesonographie von erfahrenen Anwendern lernen.

Ziel: Das Seminar hat das Ziel die Besonderheiten des Ultraschalls im Operationssaal zu erklären.

Seminarleitung:
Markus Hahn, Tübingen
Maggie Joanna Banys-Paluchowski, Lübeck

10:45–11:45

Das auffällige Genitale beim Kind: Normvariante oder Notfall
AG Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.


Inhalt: Differentialdiagnosen den „auffälligen Genitale“ - Labiensynechie, Vulvovaginitis, Labienhyperplasie, Klitorishypertrophie, Lichen sclerosus, unklare Schwellungen/ Tumoren, Hymenalanhängsel, unklare Blutungen, Varianten der Geschlechtsentwicklung, Fehlbildungen, Hymenale Auffälligkeiten von Normvarianten bis hin zu verdächtigen/ beweisenden Befunden nach sexuellem Kindesmissbrauch

Methodik: Anhand von vielen Fallvorstellungen mit Bildern aus der Praxis, interaktive Besprechung/ Diskussion

Ziel: Handlungssicherheit im Umgang mit dem auffälligen Genitale: Wann kann ich abwarten, wann (und wie) muss ich handeln?

Seminarleitung:
Stephanie Lehmann-Kannt, Homburg an der Saar

10:45–11:45

Molekulare Tumorkonferenz
AGO e.V. Kommission Ovar


Ziel: Indikation und Nutzen moderner molekularer Diagnostik für individualisierte Therapiestrategien im Zeitalter der Präzisionsonkologie

Inhalt: Anhand komplexer Fälle aus dem klinischen Alltag werden auf Basis einer molekularen Tumorkonferenz sowohl die diagnostischen als auch die therapeutischen Algorithmen praxisnah diskutiert.

 

12:00–13:00

Wichtige Aspekte bei Zwillingen für Diagnostik und Management für die klinische Praxis
AGG e.V. Sektion Mehrlinge


Inhalt: Management von Zwillingsschwangerschaften, Zwillinge und GDM - Screening, Diagnostik, Management und Beratung

Methodik: Interaktive Besprechung von Fällen mit Videos zur Bestimmung der Chorionizität, Vorgehen bei IUGR , TTTS etc. mit Angaben bis zur Geburt

Ziel: Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Praxis

Seminarleitung:
Nicole Ochsenbein-Kölble, Zürich, Schweiz
Amr Sherif Hamza, Baden, Schweiz

12:00–13:00

Diagnostik und Therapie von Blutungsstörungen in der Kinder- und Jugendgynäkologischen Sprechstunde
AG Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.


Inhalt: Vermittlung der zielorientierten Vorgehensweise bei der Diagnostik von Blutungsstörungen und Vermittlung der sinnvollen Auswahl der Therapieoptionen unter Berücksichtigung des Alters der Patientin

Methodik: Interaktives Seminar

Ziel: Optimierung des Wissenstandes zu Fragestellungen von Blutungsstörungen in der Kinder- und Jugendgynäkologie sowie Festigung von Basiswissen zu pubertären Entwicklungsverläufen

Seminarleitung:
Patricia G. Oppelt, Erlangen

13:45–14:45

Nebenwirkungsmanagement bei der Systemtherapie des Mammakarzinoms
AGO e.V. Kommission Mamma


Inhalt: Management von Nebenwirkungen und Komplikationen der Systemtherapie des Mammakarzinoms - Neue zielgerichtete Substanzen - Zytostatische Systemtherapie - Endokrine Systemtherapie - Nebenwirkungen der Supportivtherapie

Methodik: Interaktives Seminar

Ziel: Verbesserung des Therapiemanagements

Seminarleitung:
Cornelia Kolberg-Liedtke, Essen
Ute-Susann Albert, Würzburg

13:45–14:45

Aktuelle Aspekte Integrativer Medizin in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
AGG e.V. Sektion Integrative Medizin


Inhalt: Theoretische Darstellung von Methoden der Integrativen Medizin, die praktische Anwendung und Hinweise für den erfolgreichen Einsatz

Methodik: Vortrag, interaktiver Dialog mit den TeilnehmernInnen, TN können Fragen mitbringen

Ziel: Förderung des Bewusstseins für den erfolgreichen Einsatz von Integrativer Medizin in der Geburtshilfe, Vermittlung von Wissen und praktischen Anwendungsempfehlungen

Seminarleitung:
Ansgar Römer, Ludwigshafen/Rhein
Karl Zähres, Wuppertal

17:00–18:30

Basiskurs – Brusterhaltende, onkoplastische und Anpassungs-Operationen. Planung, Durchführung, Tipps, Tricks and beyond
AG für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. (AWOgyn)


Inhalt und Ziel: Ziel der operativen Therapie ist zum einen die onkologische Sicherheit und zum anderen das Erzielen von guten ästhetischen Ergebnissen. Die Vielfalt und Komplexität der onkoplastischen Operationsverfahren ermöglichen auch bei größeren Tumoren oder ungünstigen Tumorsitz das Erreichen einer hohen lokalen Sicherheit und eines befriedigenden ästhetischen Ergebnisses. Komplexe Onkoplastiken beinhalten glanduläre oder Haut-Fett-Drüsenlappen in Form von Transpositions-oder Rotationslappen, aber auch Mamillenstielungen im Sinne von tumoradaptierten Reduktionplastiken oder Mastopexien. Das onkoplastische Operationsspektrum umfasst auch die Brustrekonstruktion nach Mastektomie. Ein Meilenstein in der rekonstruktiven Mammachirurgie stellt die Nippel-Areola-Skinsparing-Mastektomie (NAC-SSM) dar. Für alle onkoplastischen Operationen ist eine umfassende präoperative Strategieplanung und eine Verpflichtung zur Aufklärung von Patientinnen bezüglich des zu erwartenden kosmetischen Ergebnisses, mögliche Risiken und Narbenverläufe sowie kontralaterale angleichende Operationen zur Erlangung einer guten Symmetrie unabdingbar.

Methodik: Im Rahmen des Seminars werden onkoplastische Operationstechniken (glanduläre Drüsenlappen, tumoradaptierte Reduktionsplastiken, Mastopexien sowie NAC-SSM), Operationsplanung, Anzeichnung , aber auch anatomische Kenntnisse, insbesondere Vaskularisation der Brustdrüse vermittelt, ebenso wie Tipps und Tricks zur Vermeidung von Komplikationen einschließlich postoperative Verhaltensmaßnahmen.

Seminarleitung:
Lelia Eveline Bauer, Weinheim
Kristin Baumann, Siegen

17:00–18:00

Fortgeschrittenenkurs – Unsere besten Tricks und Tipps in der rekonstruktiven Mammachirurgie (mit Komplikationsmanagement)
AG für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. (AWOgyn)


Inhalt: Auswahl der Technik und Schnittführungen unter Berücksichtigung der Lage/ Lokalisation und Große des Tumors, der Brust-Tumor-Relation, sowie anatomischen Eigenschaften der Patientin. Vor-und Nachteile der verschiedenene Techniken und Schnittführugnen. Praktische Tipps und Tricks zur Vermeidung von Komplikationen und zur Optimierung der kosmetischen Ergebnisse. Optimierung des postoperativen Prozederes. Management der Komplikationen (Nekrose, Rush, Serom, Asymmetrie, etc).

Methodik: Kurze Vorträge mit Fallbeispielen, Darstellung der Inhalte an praktischen Beispielen, praxisorientierte Zusammenfassungen, hohes Maß an Interaktivität mit Fragen und Antworten

Ziel: Vermittlung von praktischen Tipps und Tricks in der rekonstruktiven Mammachirurgie zur Verbesserung der eigenen operativen Fertigkeit, des kosmetischen Outcomes und Minimierung von Komplikationen.

Seminarleitung:
Stefanie Buchen, Georgsmarienhütte / Osnabrück
Vesna Bjelic-Radisic, Wuppertal

Seminare

 

Donnerstag, 13. Oktober 2022

08:00–09:30

Maternale Erkrankungen
AGG e.V. Sektion Maternale Erkrankungen.


Inhalt: Mütterliche Herzerkrankung in der Schwangerschaft, Autoimmunerkrankungen in der Schwangerschaft, Nierenerkrankungen in der Schwangerschaft, Neurologische Erkrankungen in der Schwangerschaft

Seminarleitung:
Ute Schäfer-Graf, Berlin
Tanja Groten, Jena
Waltraut Maria Merz, Bonn
Manuela Franitza, Augsburg

08:00–09:30

Gynäkologisch-endokrinologische Beratungen bei Spitzensportlerinnen
AG Universitärer Reproduktionsmedizinischer Zentren (URZ)


Ziel: Ist die Vermittlung der gynäkologischen-endokrinologischen Besonderheiten bei Leistungs- und Spitzensportlerinnen.

Methodik: Vorträge, Fallvorstellungen, Diskussionen der individuellen Fallkonstellationen und therapeutischen Entscheidungen

Seminarleitung:
Cordula Schippert, Hannover
Maria-Nefeli Malliou-Becher, Heidelberg

10:15–11:15

Fallbasierte Entscheidungsfindung zur Behandlung von Präeklampsie und fetaler Wachstumsrestriktion
AGG e.V. Sektion Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen und fetale Wachstumsrestriktion


Inhalt: Nutzen des Ultraschalls anhand von Fallbeispielen, Nutzen angiogener Marker anhand von Fallbeispielen

Methodik: TED-basierte Umfragen: Wie würden Sie entscheiden?

Ziel: Vermittlung der Datenlage/ Studien PETN, Truffle 1/2, sFlt-1/PlGF

Seminarleitung:
Holger Stepan, Leipzig
Dietmar Schlembach, Berlin
Frauke von Versen-Höynck, Hannover
Ulrich Pecks, Kiel
Stefan Verlohren, Berlin

10:15–11:15

Rationelle endokrinologische Diagnostik in der Kinder- und Jugendgynäkologie
AG Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.


Inhalt: Die wichtigsten endokrinologischen Fragestellungen in der Kinder- und Jugendgynäkologie wie Normvarianten der frühen Pubertät, (Pseudo)Pubertas praecox, Pubertas tarda bzw. Hypogonadismus, Hyperandrogenämie und Late-onset-AGS

Methodik: Anhand von Fallbeispielen wird das schrittweise Vorgehen erarbeitet.

Ziel: Erlangung der erforderlichen Kenntnisse bei der Abklärung - Wie gehe ich bei „V.a. Hormonstörung“ vor? Welche Information gibt mir die Anamnese/ klinische Untersuchung/ Sonografie? Wann bestimme ich welche &bdquo:Hormone“? Wie interpretiere ich die Funktionstestung?

Seminarleitung:
Heike Hoyer-Kuhn, Köln

11:30–12:30

Operative Therapie des Mammakarzinoms
AGO e.V. Kommission Mamma


Inhalt: Besprechung von möglichen Komplikationen und dem bestmöglichen Komplikationsmanagement im Rahmen der operativen Therapie des Mammakarzinoms - Komplikation im Rahmen der brusterhaltenden Therapie - Besonderheiten bei der onkoplastischen brusterhaltenden Operation - Besonderheiten bei der Implantatchirurgie - Besonderheiten bei der Eigengewebsrekonstruktion

Methodik: Interaktives Seminar mit Fallbesprechungen

Ziel: Verbesserung des operativen Managements

Seminarleitung:
Toralf Reimer, Rostock
Christine Solbach, Frankfurt am Main

11:30–12:30

Dauerbrenner in der Kinder- und Jugendgynäkologie
AG Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.


 

 

Seminarleitung:
Ivonne Bedei, Gießen

14:30–16:00

Operative Grundprinzipien in der Ersttherapie des Ovarialkarzinoms
AGO e.V. Kommission Ovar


Ziel: Indikation und Grundprinzipien der Operation im Frühstadium und im fortgeschrittenen Stadium, Intervalloperation neoadjuvant

Inhalt: In dem vorliegenden Seminar werden praxisnah die Indikationen, die Kontraindikationen für ein operatives Vorgehen sowie die operativen Techniken in der Behandlung des frühen und auch fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms diskutiert. Besonders wird auf den Operationszeitpunkt im Sinne von neoadjuvant und Intervalloperation eingegangen. Zusätzlich werden Aspekte der Prähabilitation + ERAS-Strategie diskutiert.

 

14:30–16:00

Führerschein: Kinderwunsch für Anfänger
AG Universitärer Reproduktionsmedizinischer Zentren (URZ)


Bereits etabliertes Seminar, Vorstellung der Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch in der gynäkologischen Praxis mit Blick auch auf mögliche Behandlungen der Infertili/auml;t in Kinderwunschzentren. Vorträge mit Nutzung von interaktiven Entscheidungen, Fallvorstellungen

Seminarleitung:
Maren Goeckenjan, Dresden
Bettina Böttcher, Innsbruck, Österreich

Seminare

 

Freitag, 14. Oktober 2022

08:00–09:30

Kommunikation im Krankenhaus
Junges Forum in der DGGG e.V.


Inhalt, Methodik und Ziel: Kommunikationstraining für verbesserte und sensibilisierte Sprache im Krankenhausalltag

 

08:00–09:30

Ultraschalldiagnostik der Endometriose
AG Endometriose in der DGGG (AGEM)


Inhalt: Ultraschalldiagnostik der Endometriose

Methodik: Fallvorstellung, Videodemonstrationen

Ziel: Mit Hilfe dieses Seminares sollten alle Formen der Endometriose (Adenomyose, TIE und Endometriome, sowie Adhäsionen) sicher erkannt und eingeschätzt werden können.

Seminarleitung:
Caterina Exacoustos, Rom, Italien

10:15–11:15

Neu in ICD 11 - Praemenstruell dysphorische Störung - Vulvodynie
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG e.V.)


Inhalt: Psychische Erkrankungen in Schwangerschaft und Stillzeit. Das "Bonner Modell" der Betreuung, neu in ICD 11: Praemenstruell dysphorische Störung, neu in ICD 11: Vulvodynie

Seminarleitung:
Andrea Hocke, Bonn

10:15–11:15

Gesundheitskompetenz in der Senologie
AGO e.V. Kommission Mamma


Inhalt: Schwierige Entscheidungssituationen bei der Therapie des Mammakarzinoms - Partizipative Entscheidungsfindung - Wie kläre ich gut auf? - Überbringen schlechter Nachrichten

Methodik: Fallvorstellungen und Diskussion

Ziel: Verbesserung klinisches Management seltener Therapiesituationen

Seminarleitung:
Kerstin Rhiem, Köln
Ingo Bauerfeind, Landshut

15:00–16:30

Die medikamentöse Therapie der „Missed Abortion“
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG e.V.)


Inhalt: Eine verhaltene Fehlgeburt ist eine häufige Diagnose in der gynäkologischen Praxis. In Deutschland wird im Gegensatz zu vielen anderen europaeischen Laendern haeufig zu einem operativen Vorgehen geraten, obwohl ein abwartendes oder medikamentoeses Vorgehen moeglich waere. Viele Schwangere wuerden dies waehlen, wenn ihnen die unterschiedlichen Moeglichkeiten angeboten werden. International gibt es zahlreiche Leitlinien fuer ein konservatives Vorgehen, die als Grundlage des Seminars dienen.

Methodik: In dem Seminar werden die theoretischen und praktischen Grundlagen zur Durchfuehrung der konservativen Therapie der verhaltenen Fehlgeburt vermittelt. Dabei wird sowohl auf ein abwartendes Vorgehen als auch auf die Blutungsinduktion mit Mifepriston/Misoprostol eingegangen. Anhand von Faellen werden moegliche Komplikationen und Kontraindikationen besprochen.

Ziel: Das Seminar soll Sicherheit im Umgang mit Patientinnen vermitteln, die nach der Diagnose einer gestoerten Fruehschwangerschaft kein zeitnahes operatives Vorgehen wuenschen.

Seminarleitung:
Jana Maeffert, Berlin

15:00–16:30

Risiko-adaptiertes Management von Gestationsdiabetes
AGG e.V. Sektion Diabetes/Adipositas und Schwangerschaft


Inhalt: Individuelle Intensität der Betreuung (Blutzuckerkontrollen, Insulintherapie, antepartale Überwachung, Geburtsplanung) unter Berücksichtigung zusätzlicher maternaler und geburtshilflicher Risiken

Methodik: An Fallbeispielen Vermittlung und Diskussion der Festlegung individuellen Betreuungsprinzipien

Ziel: Verbesserung der Versorgung von Schwangere

Seminarleitung:
Ute Schäfer-Graf, Berlin
Friederike Weschenfelder, Jena
Bettina Kuschel, München
Ralf L. Schild, Hannover

17:00–18:30

Biomarker bei der Therapie des Mammakarzinoms
AGO e.V. Kommission Mamma


Inhalt: Einsatz von Biomarkern in der Systemtherapie des Mammakarzinoms - Genexpressionstests - Genetische Testung - Molekulares Tumorboard - Klinische Umsetzung molekular begründeter Therapieempfehlungen

Methodik: Interaktives Seminar mit Fallbeispielen

Ziel: Verbesserung des Einsatzes von Biomarkern beim frühen und fortgeschrittenen Mammakarzinom

Seminarleitung:
Michael P. Lux, Paderborn
Achim Rody, Lübeck

17:00–18:30

Grundprinzipien der medikamentösen First-line-Therapie des Ovarialkarzinoms
AGO e.V. Kommission Ovar


Ziel: Indikation, Kontraindikation, Diagnostik und Indikation zur Chemotherapie und Erhaltungstherapie. Es wird auch hier unterschieden frühes Stadium und fortgeschrittenes Stadium

Inhalt: Das vorliegende Seminar diskutiert die Indikation und Kontraindikation der medikamentösen Anschlusstherapie sowohl bei frühen als auch bei fortgeschrittenen Tumoren unter besonderer Diskussion der personalisierten Erhaltungstherapie.

 

Seminare

 

Samstag, 15. Oktober 2022

08:00–09:30

Fehlerkultur und Umgang mit geburtshilflichen Katastrophenfällen
AGG e.V. Sektion Klassische Geburtshilfe


Inhalt und Ziel: Im Seminar werden Methoden der Aufarbeitung von Fehlern und Beinahe-Fehlern (CIRS) im Team sowie Methoden der kollegialen Unterstützung für betroffene Kolleg:Innen nach geburtshilflichen Katastrophenfällen dargestellt und eingeübt

Methodik: Fallvorstellung, Vortrag, Übungen, Diskussion

Seminarleitung:
Anke Reitter, Frankfurt am Main
Anne-Christine Jankuhn-Janari, Berlin
Wolf Lütje, Hamburg
Amr Sherif Hamza, Baden, Schweiz

08:00–09:30

Sexuelle Lustlosigkeit – Wie umgehen mit dem Thema
AG Sexualmedizin des BVF e.V.


Ziel: Das Seminar soll Lust auf das Thema sexuelle Lustlosigkeit machen

Methodik: Anhand von Fallbeispielen soll interaktiv die Herangehensweise an das Thema Lustlosigkeit besprochen werden

Seminarleitung:
Markus Valk, Wesel
Cornelia Friedrich, Köthen

08:00–09:30

Blutungsstörugen in der Peri- und Postmenopause
Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.


Impulsvortrag und Diskussion des Themas anhand von Kasuistiken. Teilnehmer*innen sind dazu aufgefordert, ihre Fälle vorzustellen, die dann gemeinsam diskutiert werden

Seminarleitung:
Thomas Römer, Köln

09:45–10:45

Traumatisierung unter der Geburt – Formen, Auswirkungen und Prävention
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG e.V.)


Inhalt: Das Seminar geht der Frage nach, was unter Traumatisierung unter der Geburt verstanden wird. Zugrunde gelegt wird ein soziologisches Verständnis von Gewalt, dem sich die WHO angeschlossen hat. Weiter werden die Auswirkungen von Übergriffen, missbräuchlichem oder respektlosem Verhalten auf die Gebärende bzw. Mutter erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt sind Präventions- und Handlungsmöglichkeiten.

Methodik: Die Auswirkungen und Präventionsmöglichkeiten beziehen sich auf Fallbeispiele und praktische Erfahrungen.

Ziel: Für GeburtshelferInnen ist das Thema Traumatisierung unter der Geburt ein emotionalisierendes und polarisierendes Thema. Parallel berichten immer mehr Frauen über negative Erfahrungen während der Geburt. Die teilnehmenden ÄrztInnen sollen für diesen noch schlecht erforschten Aspekt sensibilisiert werden und mehr Handlungssicherheit bekommen.

Seminarleitung:
Martina Kruse, Köln
Andrea Hocke, Bonn

09:45–10:45

Sonographie in der Urogynäkologie
AG für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion e.V. (AGUB)


Inhalt: 2D, 3D

Methodik und Ziel: Die Sonographie hat sich zum wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Urogynäkologie entwickelt und die radiologischen Untersuchungen weitgehend ersetzt. Ein Sonographiegerät steht in jeder gynäkologischen Praxis oder Klinik und steht somit immer zur Verfügung. Die Untersuschungstechniken bei Harninkontinenz und Deszensus werden erläutert. Anhand von Fallbeispielen werden die unterschiedlichen Befunde anschaulich per Bild und Video demonstriert und die klinische Bedeutung erläutert.

Seminarleitung:
Jacek Kociszewski, Hagen
Stefan Albrich, München

09:45–10:45

Der schwierige Fall
AGO e.V. Kommission Mamma


Inhalt: Schwierige Entscheidungssituationen bei der Therapie des Mammakarzinoms - Seltene histologische Formen (z.B. Angiosarkome, metaplastisches Mammakarzinom) - ZNS-Metastasen und Meningeosis carcinomatosa - Oligometastasierung

Methodik: Fallvorstellungen und Diskussion

Ziel: Verbesserung klinisches Management seltener Therapiesituationen

Seminarleitung:
Michael Untch, Berlin
Christian Jackisch, Offenbach

09:45–10:45

Diagnostik und Therapie von Blutungsstörungen in der Kinder- und Jugendgynäkologischen Sprechstunde
AG Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.


Inhalt: Vermittlung der zielorientierten Vorgehensweise bei der Diagnostik von Blutungsstörungen und Vermittlung der sinnvollen Auswahl der Therapieoptionen unter Berücksichtigung des Alters der Patientin

Methodik: Interaktives Seminar

Ziel: Optimierung des Wissenstandes zu Fragestellungen von Blutungsstörungen in der Kinder- und Jugendgynäkologie sowie Festigung von Basiswissen zu pubertären Entwicklungsverläufen

Seminarleitung:
Patricia G. Oppelt, Erlangen

13:00–14:30

Urogynäkologie für Einsteiger
AG für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion e.V. (AGUB)


► Pathophysiologie der Harninkontinenz
Tabea Mutuku, München

► Diagnostik der Harninkontinenz
Ralf Joukhadar, Würzburg

► Urodynamik für Anfänger
Kaven Baessler, Berlin

► Konservative und operative Therapie der Belastungsinkontinenz
Mathias Mengel, Zittau

► Therapie der Urgeinkontinenz
Katharina Jundt, München

Inhalt: Pathophysiologie der Harninkontinenz, Diagnostik der Harninkontinenz, Urodynamik für Anfänger, Konservative und operative Therapie der Belastungsinkontinenz, Therapie der Urgeinkontinenz

Methodik und Ziel: In vielen Kliniken werden Patientinnen mit urgynäkologischen Beschwerden kaum oder nur in geringer Fallzahl behandelt, so dass eine entsprechende Ausbildung für angehende oder neue Fachärzte/innen nicht möglich ist. In diesem Seminar sollen die Grundzüge der Diagnostik und Therapie der Harninkontinenz in kompakter Form dargestellt werden.

Seminarleitung:
Wolfgang F. Theurer, Stuttgart
Andrea Lippkowski, Berlin

13:00–14:30

Differentialkolposkopie der Vulva
AGO e.V. Kommission Vulva Vagina


Inhalt: Hierzu werden in einem interaktiven Seminar anhand von Kolposkopien die Anatomie der Vulva wiederholt, es wird auf die Diagnostik wichtiger Erkrankungen der Vulva eingegangen sowie auf die allgemeine und kolposkopische Nomenklatur.

Ziel: Ziel des Seminars ist, mehr Sicherheit bei der Beurteilung von neoplastischen und nichtneoplastischen Veränderungen des Epithels der Vulva zu erreichen.

Seminarleitung:
Martin Christoph Koch, Ansbach
Rüdiger Klapdor, Hannover

13:00–14:30

Basiswissen Homöopathie
AGG e.V. Sektion Integrative Medizin


Inhalt: Basiswissen Homöopathie und ihre Anwendung in der Geburtshilfe

Methodik: Interaktives Seminar mit Powerpoint

Ziel: Die TeilnehmerInnen lernen das Therapieverfahren kennen. Es werden Möglichkeiten des komplementären Einsatzes der Homöopathie in der Geburtshilfe aufgezeigt. ÄrztInnen können den Einsatz des Therapieverfahrens, der besonders häufig durch Hebammen erfolgt, nachvollziehen und objektiver beurteilen.

Seminarleitung:
Dr. med. Anne Heihoff-Klose, Leipzig

13:00–14:30

Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen am Transgender Center Innsbruck: Interdisziplinäre Fallvorstellung
Univ.-Prof. Dr. Bettina Toth